Philosophie


Philosophie

Logik - Erkenntnis Theorie - Ethik

(Definition der Philosophie)




Jean Paul (*1763 +1825) ein deutscher Schriftsteller hat geschrieben:

"Das Leben gleicht einem Buche: Toren durchblättern es flüchtig; der Weise liest es mit Bedacht,

weil er weiß, daß er es nur einmal lesen kann."





Was dürfen die Gäste erwarten


Wer kann schon wissen wann sich wieder eine Gelegenheit ergibt, eine Gegend die ich momentan bereisen kann, erneut zu bereisen. Zu schnell lässt man etwas links liegen. Fährt an etwas vorbei und verpasst eine Gelegenheit für einen Stopp entlang der Strecke.

Aus diesem Grund sind die Touren lange Zeit vor Beginn vorbereitet und geplant.

Wir sind mit Bedacht unterwegs. Dies gilt für die Auswahl der Strecken ebenso, wie für die Kulturen und die Menschen die dort leben. Kulturdenkmäler sind wenig wert ohne die Menschen. Landschaften leer ohne Wildlife. Einmalige landschaftliche Naturdenkmäler stehen immer im Kontext zur umgebenden Landschaft. Ausreichende Stopps sind hierfür auf der Itenary ebenso vorgesehen, wie das frühzeitige erreichen der Tagesetappe vor Einbruch der Dämmerung. Es ist immer ausreichend Zeit eingeplant!

Die ausgewählten Übernachtungen in Gästehäusern und Lodges sind bewußt gewählt und in landestypischem und hochwertigem Stil. Die Nächte im Busch, zumeist mit Lagerfeuer und soweit der Reisealltag mitspielt, an aussergewöhnlich schönen Plätzen.

Natürlich gibt es auf Expeditionsreisen Tage, an denen etwas nicht zu einhundert Prozent klappt. Aus verschiedenen Gründen. Zollformalitäten ziehen sich, Strecken sind nicht so passierbar wie erhofft, das Wetter, technische Pannen, etwas Neues wird ausprobiert, ein fesselnder Besuch einer Sehenswürdigkeit entlang der Route... Bislang war alles so vorbereitet, daß auch bei unplanmässiger Unbill das erhoffte Ziel der Reise, ein schönes Abenteuer, eine tolle Expeditionsreise, Kultur und Menschen, Wildlife Beobachtungen, Ausgrabungsstätten, Nationalparks, geschichtsträchtige Orte, ein anspruchsvolles Offroad Expeditionserlebnis erreicht wurde.


Eine Selbstverständlichkeit ist, daß Guides und beauftragte Dritte über aktuelle und erweiterte 1. Hilfe Zertifikate, Hygiene Nachweise (Kochen am Feuer, zerwirken von Wild, ...), erforderliche Safari Guide Lizenzen (z.B. Gun license Big 5 Fußsafari, ...), prof. Kenntnisse in Navigation, Buschmechanik und Bush Survival, Kenntnisse in Flora und Fauna, Naturschutz, langjährige Offroad Fahrpraxis, zumindest eine Grundkenntniss der Landessprache und Wissen über die Kultur des jeweiligen Landes, die Führung von Reisegruppen ... und andere wichtige Kenntnisse und Zertifikate verfügen.

Die Tätigkeit als Expeditionsveranstalter und Safari Unternehmer erfordert, nach eigenem Dafürhalten, einen hohen Standart an Qualitätsbewusstsein. Dieses ist nicht statisch und wird sicherlich mit der Zeit um weitere wichtige Bestandteile erweitert werden.


Was liegt in der Verantwortung des Gastes


Um diese Art des Reisens für alle zu einem Erfolg werden zu lassen, sind gewisse Vorbereitungen für die Teilnehmer erforderlich.

Die Ausrüstungslisten und Anforderungen an die Teilnehmer sind für alle die selben. Es gilt, zum Beispiel, für die Behörden entsprechende persönliche Dokumente vorzuhalten.

Und, ein gewisses Mass an sozialer Kompetenz, ein sich in die Gruppe einbringen. Dies ist einem positiven Reiseerlebnis für alle geschuldet. Eine Offenheit für die bereisten Kultur Regionen und eine gewisse Toleranz gegenüber fremden Bräuchen der besuchten Länder. Wir sind dort die Fremden, die Gäste. Ein erreichbares Ziel sollte sein, daß es uns gelingt uns als Besucher zu verstehen und zu begreifen und mit Offenheit den Menschen die dort zuhause sind zu begegnen. Nur aus einer Offenheit, kann so etwas wie eine zwischenkulturelle Beziehung entstehen. Wir können alle nicht aus unserer Haut.

Aber wir können uns alle in Toleranz üben.


Welche Anforderungen an die Fahrzeuge der Gäste bestehen


Neben den persönlichen Anforderungen sind, bei Fahrzeugexpeditionen mit dem eigenen Fahrzeug, auch die Anforderungen und Erwartungen an die Ausstattung und die technische Überprüfung durch eine Fachwerkstatt eine Erwartung, die alle Teilnehmer an jede/n Teilnehmer einer solchen Expedition haben, berechtigt. Schliesslich tragen der gepflegte technische Zustand unserer Fahrzeuge, sowie die geforderte Auf- und Ausrüstung, zu einem Gelingen der Reise für alle Teilnehmer bei.


Wenn alles stimmig ist, dann kann es gelingen


Im Ergebnis sind alle drei, die Vorbereitung der Tour, die Vorbereitung der Mitreisenden und die Vorbereitung der Fahrzeuge in ihrer Summe massgebend für den Erfolg einer solchen Expeditionsreise. Veränderungen der Streckenbeschaffenheit, Wetter, politische Gegebenheiten und andere unvorhersehbare Ereignisse, welche nicht unüblich sind auf solchen Reisen, lassen sich einfacher meistern, wenn die Basics sicher sind.


Wieviele Teilnehmer gibt es


Wir reisen ausschliesslich in kleinen Gruppen von maximal 4 Fahrzeugen. Ausnahme, auf den langen 45 Tage Expeditionen und in Australien mit maximal 5 Fahrzeugen.

Während der Fahrzeug Expeditionen reisen in 4 Fahrzeugen insgesamt 8 Mitreisende die unterschiedliche Sichtweisen, Weltbilder, Vorstellungen, Berufe, familiäre Hintergründe, Persönlichkeiten, Bedürfnisse ... mitbringen.

Wir sind alle einmalig auf diesem Planeten und das ist auch gut so. Es reist sich jedoch wesentlich angenehmer in einer kleinen Gruppe als in einer großen in der sich wiederum Grüppchen bilden.

Auch gestalten sich Tierbeobachtungen, Besichtigungen, Fotostopps, Restaurantbesuche, Pausen ...  in einer kleinen Reisegruppe wesentlich angenehmer.

Man kann sich das auch einfach mal vergegenwärtigen, indem man sich vorstellt, mit 4 Fahrzeugen vor einem Restaurant anzuhalten oder mit 8 Fahrzeugen vor einem Restaurant anzuhalten. Der Unterschied im Auftritt als kleine Gruppe ist aus langjähriger Erfahrung ansprechender.

Die Übernachtungsmöglichkeiten, die Riads, Kasbahs, Lodges sind ausgesuchte, zumeist kleine Familienbetriebe ohne große Kapazitäten. Auch sichere Parkplätze für die Fahrzeuge, sind in vielen Innenhöfen mit kleineren Gruppen einfacher zu realisieren.

Es ist für alle Expeditionsreisen ein Vortreffen geplant. Hier haben die Teilnehmer die Gelegenheit die anderen Mitreisenden kennen zu lernen. Hier wird dann auch expliziet auf Strecken und genauere Itenaries eingegangen. In der Zeit des World Wide Web wird absichtlich vorab darauf verzichtet exakte Streckendetails öffentlich bekannt zu geben. Das Zusammenstellen solcher Expeditionsreisen erfordert, neben vieler langjähriger Kontakte, viel Zeit und Recherche Arbeit.


Wie kommt der Preis zustande


Das Zusammenstellen, Ausbaldowern, Recherchieren nimmt für diese Expeditionsreisen eine nicht unbeträchtliche Menge an Zeit in Anspruch. In der Regel beginnt die Planung ein Jahr vor der Reise. Kartenmaterial wird gesichtet, Online recherchiert, Emails geschrieben, Telefongespräche geführt, Ausrüstungslisten geschrieben, Fähr- und Flugpläne studiert, Einreisebestimmungen gesichtet, Tropeninstitute kontaktiert, Treffen mit Mitreisenden organisiert, das eigene Fahrzeug aufgerüstet, Interessenten beraten, Werbung geschaltet, Medienberichte geschrieben, Buchungen gemacht, VISA Unterlagen organisiert, die Sicherheitslage im Reiseland regelmässig gecheckt, eventuelle Messeauftritte ... das ist der Job im Hintergrund.

Expeditionsreisen sind für uns alle in den ersten Tagen Umstellungen. Anderes Klima, neue Eindrücke, fremde Länder, die Reisegruppe spielt sich erst ein,...

Um tagelange Anfahrten Überland durch Europa und zusätzlichen Stress bei der Anfahrt zu vermeiden, sind auf den Westafrikatouren Fährüberfahrten ab Genua/Italien nach Tanger/Marokko mit 1. Klasse Aussenkabinen im Reisepreis bereits enthalten. Wenn man kalkuliert und Preise vergleicht, dann stellt man fest, daß die Fähre nicht teurer ist als die Anfahrt via Frankreich und Spanien, die man sowieso hat. Abendessen und 1. Klasse Kabine ist auf der Fähre inkludiert und fehlen in der Beispielrechnung.










Das tägliche Errichten der Camps draussen, wird immer wieder durch Aufenthalte in guten Gästehäusern unterbrochen. Zumeist gehört eine gute Küche zu den Häusern, welche ein gemütliches beisammen sein am Abend im Gästehaus gewährleistet. Auch ein Badezimmer mit Privatsphäre, ist nach einigen Tagen im Busch viel wert! Eine Buschdusche wird sowieso mitgeführt.

In Australien sind die Allrad Mietfahrzeuge extra für das Befahren, der ansonsten in den Mietbedingungen ausdrücklich ausgeschlossenen, "Canning Stock Route" frei gegeben.


Eine Partizipierung der Bevölkerung, der Gastgeber, der Reiseländer wird durch eine nachhaltige Form des Tourismus garantiert. Es verbleibt eine Wertschöpfung in den bereisten Ländern. Schliesslich wollen wir noch über viele Jahre willkommene Gäste sein und die Möglichkeit haben etwas von dem was wir suchen vorzufinden.

Die Reisegruppen sind klein und diese Expeditionsreisen behalten ihren einmaligen Charakter durch geringe Terminsetzungen.


Beratung, Planung und Hilfestellung bei Reiseplänen


Es besteht seit 1997 Erfahrung in der Beratung und Planung von Expeditionsreisen. Auch im Privatreise Sektor wurden bereits erfolgreich Reisen in Afrika und Australien sowohl geplant als auch begleitet. Anfragen sind gerne gesehen. Diskretion wird selbstredend zugesichert. Mehr gerne im persönlichen Gespräch. Zu Corona Zeiten gerne via Skype, Video Konferenz oder telefonisch.


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Beispielrechnung

Einfache Anfahrt zum Fährhafen in Spanien

Einfache Strecke München Traifa/Spanien (Fährhafen nach Tanger/Marokko)

reine Fahrzeit (ohne Übernachtung, Pausen)

Maut Frankreich und Spanien

Spritverbrauch ca 13,5l/100km

(Geländewagen mit Dachträger)


2.500 km

25 Stunden

100 €

13,5 x 2500/100 x 1,35 € = 450 €

ca Summe einfache Fahrt 550 €


Mit einem weiteren Zitat des Schriftstellers Jean Paul endet dieses Kapitel


"Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können."





In Erwartung gemeinsamer positiver Reiseerlebnisse



Markus Linse im November 2020

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